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Was hat der offene Nachbarschaftsgarten mit Klimaschutz zu tun?

Die Antwort auf diese Frage ist zunächst wieder eine Frage:

Wie können wir in kleinen machbaren Schritten aussteigen aus einer Lebensweise, die die Erde ausraubt und hineinfinden in eine Lebensweise, die mit der Erde kooperiert?- in eine Lebensweise, die ihr und uns hilft zu regenerieren?

Mit dem offenen Nachbarschaftsgarten wollen wir dazu ermutigen, uns in unseren kleinen alltäglichen Handlungen mehr und mehr in das große Netz des Lebens einzufügen, in dem der Mensch ebenso ein Knotenpunkt ist, wie beispielsweise ein Insekt, ein Reh oder eine Pflanze.

Und für unser Verständnis ist es schon ein Beitrag zum Klimaschutz,

  • wenn einige Leute mehr Freizeit im unmittelbaren Nahbereich verbringen, weil es hier etwas Schönes zu erleben gibt und man nicht erst weit mit dem Auto fahren muss

  • wenn sich durch das gemeinsame Schaffen ein sozialer Zusammenhalt in der Nachbarschaft bildet und man sich gegenseitig wahrnimmt und vielleicht auch mal gegenseitig hilft oder etwas ausleiht

  • wenn wir einen kleinen Teil unserer Lebensmittel in unserem unmittelbaren Nahbereich anbauen, ernten und genießen können

  • wenn wir bewahrende Fertigkeiten wieder erlernen, wie dörren und einlegen von Obst und Gemüse

  • wenn ein paar Leute weniger Fleisch essen, weil wir vielleicht im Garten Bohnen angebaut und daraus gemeinschaftlich leckere Gerichte gekocht haben, durch die sie auf den Geschmack gekommen sind

  • wenn sich durch unser Zutun Humus aufbaut und wir die Auswirkungen unserer Bodenpflege wahrnehmen können

  • wenn wir unsere Kreativität in den Aufbau eines Projekts hinein entwickeln können und uns als Wesen erleben, die etwas bewirken können

Im Nachbarschaftsgarten möchten wir dazu einladen, Klimaschutz als etwas zu verstehen, was in unserer Macht steht. Etwas, was gelingen kann, wenn viele kleine Menschen viele kleine Schritte tun….

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