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Lebensraum der Insekten

Auf der uns zur Verfügung stehenden Fläche von 1 ha  = 10000 m2  tummeln sich viele Insekten. Um ein tieferes Verständnis für unsere Mitbewohner zu entwickeln, hat sich Werner vorgenommen, die für sein Smartphone sichtbaren Lebewesen zu erfassen und wenn möglich zu bestimmen. Jeder kann uns  gerne seine gemachten Bilder zusenden, die auf dem Gartengrundstück aufgenommen wurden. Wir werden diese dann hier veröffentlichen.

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Riesenschlupfwespe (Dolichomitus imperator)

Die Schlupfwespen (Ichneumonidae) bilden in Mitteleuropa die artenreichste Familie der Hautflügler (oder Hymenopteren) und enthalten auch die größten Arten unter den parasitoiden Hautflüglern. Gelegentlich wird der Name „Schlupfwespen“ als Bezeichnung für die besondere Lebensweise verwendet, die nicht nur die Vertreter der Familie Ichneumonidae, sondern auch andere Legimmen besitzen, daher nennt man die Ichneumonidae auch „Echte Schlupfwespen“ oder „Schlupfwespen im engeren Sinn“.

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Ameisensackkäfer oder Vierpunkt-Ameisenblattkäfer ?

Die Käfer werden 7 bis 11 Millimeter lang und haben einen walzenförmigen Körperbau. Die Deckflügel sind rötlichorange bis orangegelb und weisen je einen kleinen schwarzen Fleck an der Schulter sowie ungefähr mittig auf den Deckflügeln eine breite, schwarze Binde auf. Diese wird an der Flügeldeckennaht und den Deckflügelseiten schmaler, wodurch sie in zwei rundliche Flecken aufgeteilt ist. Gelegentlich sind diese beiden Flecken wiederum geteilt, miteinander über die Naht hinaus verbunden oder fehlen völlig. Der übrige Körper ist wie auch das Halsschild schwarz. Letzteres ist nahezu glatt und hat einen sehr schmalen, rinnenförmigen Seitenrand. Die Art kann mit dem sehr ähnlichen Clytra quadripunctata verwechselt werden. Diese Art hat jedoch weniger kräftig ausgeprägte schwarze Flecken auf den Deckflügeln sowie einen breiten Halsschild mit runzeligem Rand.

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Variabler Schönbock (Phymatodes testaceus)

Diese 8 bis 16 Millimeter langen Käfer variieren in ihrer Färbung stark. Ihre Flügeldecken können gelb bis braun, schwarz, schwarzblau, blau oder sogar violett sein. Die Schenkel ihrer Beine sind an der Basis gestielt und zur Spitze der Schenkel keulenförmig verdickt. Der Halsschild ist kugelig gewölbt und dunkel bis gelbrot oder rot. Der kleinere Poecilium lividum hat wegen des rötlichen Halsschildes und der blauschwarzen Flügeldecken eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Variablen Schönbock.

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Gebänderter Pinselkäfer (Trichius fasciatus)

Der Gebänderte Pinselkäfer ist 9 bis 12 mm lang. Die schwarze Zeichnung auf den hellgelben bis tieforangenen Flügeldecken kann sehr variieren. Der restliche Körper ist mit gelben und weißen wolligen Haaren besetzt. Dadurch sieht er einer Hummel etwas ähnlich, was ihn besser vor Fressfeinden schützt.

Die Unterscheidung der drei europäischen Arten der Gattung (neben Trichius fasciatus sind das Trichius sexualis und Trichius gallicus) geschieht getrennt für Männchen und Weibchen. Diese kann man bei allen Arten leicht am Vorderbein unterscheiden. Beim Weibchen (Abb. 3) ist die Schiene breit, die Außenzähne sind – typisch für das Grabbein – kräftig. Das erste Tarsenglied ist klein und überragt die Spitze des Endzahns nur wenig. Beim Männchen (Abb. 2) ist die Schiene schmal, die Grabzähne schwächer ausgebildet.

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Heuschreck (???)

 

Die Heuschrecken (Orthoptera) sind eine Ordnung der Insekten (Insecta). Sie umfassen mehr als 28.000 Arten[1] und kommen weltweit in allen terrestrischen Lebensräumen, mit wenigen Arten auch im Süßwasser,[2] vor. Einige pflanzenfressende (phytophage) Arten neigen zu Massenvermehrungen und sind, vom Altertum bis heute, von hoher ökonomischer Bedeutung.

Die Heuschrecken werden in zwei leicht unterscheidbare Gruppen unterteilt, die Langfühlerschrecken (Ensifera) und Kurzfühlerschrecken (Caelifera). Das Schwestergruppenverhältnis dieser, und damit die Monophylie des Taxons Orthoptera, ist aufgrund morphologischer und molekularer Studien vielfach bestritten worden (vgl. dazu den Abschnitt Systematik). Heute deutet aber die überwiegende Mehrzahl der Studien auf eine Zusammengehörigkeit hin.

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Ameisenbuntkäfer (Thanasimus formicarius)

Die Käfer werden sieben bis zehn Millimeter lang. Der Halsschild und die Körperunterseite sind rot, Kopf und Beine fast schwarz und die Deckflügel auffällig schwarz-weiß-rot gebändert. Charakteristisch sind die klöppelförmigen Fühler. Die Käfer sind zudem sehr flach gebaut und stark behaart. Die Mandibeln tragen auf zwei Höckern schräge Flächen, die wie Zangen so zusammenpassen, dass der zylindrische Körper eines Borkenkäfers sehr gut gepackt werden kann

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Wanze

Wanzen (Heteroptera) sind Insekten und gehören zur Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera). Von den weltweit etwa 40.000 bekannten Arten leben in Europa ca. 3000.[1]

Ihre Ordnung zeichnet sich durch eine sehr hohe Vielfalt in Formen, Lebensweise und Lebensräumen aus: Es existieren Pflanzensauger, eine Reihe von räuberisch lebenden Arten, aber auch Ektoparasiten wie die Bettwanze. Sie leben in den verschiedensten Biotopen, unter anderem auf Wiesen, an Waldrändern, im Wald und in menschlichen Wohnungen.

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Kohlschnake (Tipula oleracea)

Diese Schnake wird bis zu 26 Millimeter lang. Sie weist ein dunkelgestriemtes Rückenschild auf, ihre Flügel haben einen ziegelroten Vorderrand. Der Hinterleib ist grau bis ockergelb. Die Kohlschnake hat sehr lange Hinterbeine. Sie besitzt wie alle Arten der Unterfamilie Tipulinae 13 Antennenglieder.

Die Geschlechter lassen sich äußerlich durch den Bau des Hinterleibs unterscheiden. Die Männchen haben am Hinterende eine deutliche, keulenförmige Verdickung, das Hypopygium, die Weibchen besitzen eine spitz zulaufende Legeröhre.

Sie sticht nicht, da sie wie alle Schnaken keinen Stachel besitzt und auch über keine stechend-saugenden Mundwerkzeuge wie andere Mückenarten verfügt.

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Gemeine Pelzschwebfliege (Criorhina berberina)

Criorhina berberina is a species of hoverfly. It is found in the Palaearctic from Fennoscandia South to Iberia and Italy. Ireland eastwards through Europe into Turkey and European Russia [1] .[2][3] C. berberina is a bumblebee mimic.The body has uniformly long dense pubescence, obscuring the ground-colour. There are two forms one with the pubescence more or less extensively blackish (typical berberina), one in which it is entirely yellow or tawny (berberina var. oxyacanthae Meigen). Criorhina differ from other bumblebee mimics - Mallota, Arctophila, Pocota and Brachypalpus by the form of their antennae: the first segments are thin and form a stalk, the third segment is shorter than it is wide. In Criorhina, the face projects downwards, in contrast to Pocota and Brachypalpus.[

 

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Steinfliege (Plecoptera)

Steinfliegen sind relativ weichhäutige (nicht hart sklerotisierte), langgestreckte Insekten mit meist walzenförmigem oder etwas abgeplattetem Körperumriss. Sie sind meist düster und wenig kontrastreich gefärbt, einzelne Familien sind strohfarben oder gelblich mit dunkler Zeichnung, die Chloroperlidae sind grünlich gefärbt (Name!). Nur in der (außereuropäischen) Familie Eustheniidae kommen auffallend gefärbte Tiere vor. Die Flügel sind klar oder bräunlich getönt, selten etwas dunkel gefleckt. Sie werden in Ruhestellung flach übereinander auf die Rückenseite gelegt, häufig etwas gewölbt teilweise um den Rumpf gerollt. Sie sind bei vielen Arten verkürzt und funktionslos (häufig nur bei den Männchen), die in Gletschern lebende Art Andiperla willinki ist flügellos. Bei einigen Arten kommen flugfähige und kurzflügelige Männchen nebeneinander vor.

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Blaue Schmeißfliege (Calliphoridae)

Die Schmeißfliegen (Calliphoridae) sind eine Familie der Fliegen (Brachycera) innerhalb der Zweiflügler (Diptera). Weltweit sind etwa 1.000 Arten von Schmeißfliegen bekannt, davon etwa 45 in Deutschland. Die Größe der Tiere variiert stark und kann bis zu achtzehn Millimeter bei der Totenfliege (Cynomyia mortuorum) betragen.

Der Name Schmeißfliege beschreibt die Vorliebe dieser Insekten für geruchsintensive organische Stoffe. Im Althochdeutschen bedeutet schmeißen beschmieren, bestreichen, besudeln.

Der kompakte Körper dieser Fliegen ist meist metallisch blau oder grün bis goldgrün glänzend gefärbt. Augen und Flügel sind sehr gut ausgebildet, als Mundwerkzeuge besitzen sie einen Leckrüssel.

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Braune Tageule (Euclidia glyphica)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimetern. Sie haben graubraune Vorderflügel, auf denen zwei dunkel- oder rotbraune Querbinden und eine weitere braune Binde am Flügelaußenrand zu sehen sind. Des Weiteren haben sie nahe der Flügelspitze am Flügelvorderrand einen dunkel- oder rotbraunen, dreieckigen Fleck. Die Hinterflügel sind dunkelbraun und am äußeren Flügeldrittel gelb gefärbt.[1]

Die Raupen werden ca. 40 Millimeter lang. Sie sind denen der Scheck-Tageule (Callistege mi) sehr ähnlich, haben aber drei Bauchbeinpaare, wobei das erste Paar deutlich kleiner ist. Ihre Grundfarbe ist gelbbraun, sie haben mehrere dunkelbraune Längslinien und unter den Stigmen eine breite, etwas heller gelbliche Längslinie.[1]

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Baumweißling (Aporia crataegi)

Die Flügelflächen sind weiß, während sich die schwarz gefärbten Adern der Männchen deutlich absetzen. Die Männchen haben immer einen schwarzen Diskoidalfleck auf den Vorderflügeln, der bei den Weibchen häufig fehlt. Daneben sind diese an bräunlich gefärbten Adern und einer schwächeren Beschuppung der Flügel zu erkennen. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 60 und 80 Millimeter.[2]

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Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 23 bis 33 Millimetern. Sie haben bräunliche, ockerfarbene oder leicht ins Orange gehende Flügeloberseiten mit einem nicht scharf abgegrenzten, grauen Rand und einem verwaschenen, dunklen Punkt nahe der Spitze des Vorderflügels. Die Hinterflügelunterseiten von Coenonympha pamphilus sind variabel, weißgelb, grau oder gräulich gefärbt und haben eine angedeutete helle Querbinde. Die Unterseiten der Vorderflügel sind kräftiger orange gefärbt und haben einen weiß gekernten und hell umrandeten schwarzen Augenfleck nahe der Flügelspitze, der manchmal fehlt oder reduziert sein kann.[1]

 

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Gelbe Schlupfwespe (Amblyteles armatorius)

Die schwarz-gelb gebänderten schlanken Schlupfwespen erreichen eine Körperlänge von 12–16 mm.[1][2][3][4] Die Fühler sind 9 mm lang. Bei den Weibchen sind die basalen Fühlerglieder rötlich. Ansonsten sind die Fühler schwarz. Der schwarze Kopf besitzt am inneren Rand der Facettenaugen eine gelbe Zeichnung. Der Halsschild ist schwarz, das Schildchen (Scutellum) gelb. Der Hinterleib weist eine gelb-schwarze Bänderung auf, wobei bei den Weibchen die gelben Bänder schmäler ausfallen. Die Femora (Schenkel) der beiden vorderen Beinpaare besitzen einen schwarzen Fleck. Die Femora des hintersten Beinpaares sind mit Ausnahme des basalen Endes schwarz gefärbt. Das apikale Ende der Tibia (Schienen) der hinteren Beine ist ebenfalls schwarz. Die Weibchen verfügen über keinen langen Legestachel. Die Färbung der Schlupfwespenart dient der Mimikry von Stechimmen zum Schutz vor möglichen Freßfeinden.

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Variabler Weichkäfer (catharsis livida)

Die Käfer werden 9 bis 13,5 Millimeter lang.[1][2] Halsschild und Kopf sind rot, wobei sich an der Kopfbasis ein dunkler Fleck befindet. Die Halsschildvorderecken sind sehr breit gerundet.[2] Die Farbe der Flügeldecken ist variabel – rotbraun oder grauschwarz. Die vorderen Beine sind rot. Die Basis der Femora der beiden hinteren Beinpaare ist rot, während das apikale Ende der Femora und die Schienen schwarz gefärbt sind.

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Gemeiner Widderbock (Clytus arietis)

Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 7 bis 14 Millimetern. Ihr Körper ist schwarz gefärbt und trägt eine gelbe Musterung ähnlich der einer Wespe, deren Größe und Verlauf variiert. Je ein feines Band verläuft am Vorder- und Hinterrand des Halsschildes und je ein Querfleck befindet sich hinter der Schulter, Richtung Außenrand der Deckflügel. In der Mitte der Deckflügel befindet sich ein zur Mitte hin nach vorne gekrümmtes Querband, ein weiteres gerades verläuft weiter hinten. Die Enden der Deckflügel sind ebenso wie das Schildchen (Scutellum) komplett gelb. Der kurze Halsschild ist etwas gewölbt und an den Seiten breit abgerundet. Seine Oberfläche ist fein körnig strukturiert und gerunzelt. Die Deckflügel sind sehr fein punktiert.

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Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

Der Hauhechel-Bläuling hat eine Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimetern. Auch bei dieser Art findet man den bei Schmetterlingen häufigen Geschlechtsdimorphismus, das heißt, Männchen und Weibchen sehen sehr unterschiedlich aus. Während Männchen oberseits ein kräftiges, leicht ins Violett gehendes Blau zeigen, besitzt das Weibchen auf der Oberseite eine unauffällige braune Färbung mit variablem Blauanteil sowie orangen Flecken an den Flügelaußenrändern der Hinterflügel. Unterseits sind beide Geschlechter graubraun mit schwarzen, weiß umrandeten Punkten und orangen Flecken am Flügelsaum gefärbt.[2] Selten kommen Gynander vor, das sind Tiere, die sowohl Zellen mit weiblichen Genen besitzen, wie auch andere mit männlichen Zellen. Eine Besonderheit ist der Halbseiten-Gynander, der je eine Hälfte männliche Zellen und eine Hälfte weibliche Zellen besitzt.

Die Raupen sind grün mit einer blassen grünen Musterung[3] sowie mit Borsten besetzt und bis zu 13 Millimeter lang. Die Form ist gedrungen, zum Hinterende hin verschmälert sie sich.

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Goldglänzender Rosenkäfer (Cetonia aurata)

Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 14 bis 20 Millimetern. Die Oberseite ihres Körpers ist sehr variabel metallisch grün bis bronzefarben glänzend gefärbt, meistens ist sie grün, gelegentlich auch goldfarben, blaugrün, blau bis blauviolett. Die Körperunterseite ist rotgolden. Auf den Deckflügeln kann man mehrere weiße Flecken und Querrillen erkennen. Insbesondere zwischen den hinteren beiden Dritteln der Deckflügel verläuft ein markantes weißes Querband. Weiterhin finden sich auf jedem Deckflügel zwei breite, flache Längsrippen, die nach vorne hin schwächer werden und an der Apikalbeule zusammenlaufen.

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Kaisermantel oder Silberstrich (Argynnis paphia)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 55 bis 65 Millimeter in Mitteleuropa. Die Flügeloberseiten der Männchen sind leuchtend orange und haben braune Flecken, an den Adern 1 – 4 befinden sich dunkle Duftschuppenstreifen. Die Weibchen sind dunkler und etwas grünlicher, die Duftschuppenstreifen fehlen; dafür sind die dunklen Flecken entlang des Vorderrandes der Vorderflügel kräftiger. Die Flügelunterseiten der Vorderflügel sind blass orange, die der Hinterflügel sind graugrün, überdeckt mit einem schmalen, etwas geschwungenen silbrig schimmernden Band vom Vorderrand zum Innenrand, dem der Falter auch seinen deutschen Namen Silberstrich verdankt.

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Feuerwanzen (Pyrrhocoridae)

Die Wanzen werden 8 bis 20 Millimeter lang und haben häufig sowohl in Größe und langgestreckter Körperform Ähnlichkeit mit Arten der Lygaeinae (Familie: Bodenwanzen (Lygaeidae)). Viele Arten sind in Warnfarben rot, gelb, schwarz und weiß gefärbt.[2][3]

Der Kopf ist dreieckig und nach vorne gerichtet. Die Bucculae, die die Schnabelrinne seitlich begrenzenden Wangenplatten, sind schmal. Punktaugen (Ocelli) fehlen wie auch bei den Largidae. Die Fühler und auch das Labium sind viergliedrig. Letzteres reicht häufig deutlich hinter die Basis des Hinterleibs. Das Pronotum ist trapezförmig und hat flach erweiterte Seitenränder. Das Schildchen (Scutellum) ist dreieckig. Der äußere Teil der Duftdrüsen am Metathorax ist zurückgebildet. Die Membranen der Hemielytren haben basal zwei Zellen und distal sieben oder acht sich verästelnde Flügeladern. Das zweite bis siebte Hinterleibssegment trägt Trichobothria, wobei es nur am siebten Segment zwei, ansonsten drei Trichobothria sind. Ähnlich wie bei den Rhyparochromidae verläuft bei manchen Arten zwischen dem vierten und fünften Sternum am Hinterleib eine gekrümmte Naht, die nicht bis zum Dorsalrand des Hinterleibs reicht. Innere Laterotergite fehlen. Die Stigmen liegen am Hinterleib ventral. Das Sternum am siebten Hinterleibssegment der Weibchen ist ungeteilt. Die Weibchen haben einen zurückgebildeten, plattenförmigen Ovipositor. Der Spermatheca der Männchen fehlt der distale Pumpenflansch. Die Nymphen haben ihre Duftdrüsenöffnungen am Hinterleib dorsal jeweils zwischen dem dritten bis sechsten Tergum, wobei die hintersten Öffnungen zurückgebildet sind.[2][3]

Autapomorphien der Familie sind das Fehlen der Punktaugen, die zurückgebildeten Duftdrüsenöffnungen am Metathorax, die zwei geschlossenen Zellen basal an den Membranen der Hemielytren und der plattenförmige Ovipositor.[1]

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Gemeiner Ohrwurm (Forficula auricularia)

Die Gemeinen Ohrwürmer erreichen eine Körperlänge von 10 bis 16 Millimetern. Sie haben einen dunkel rötlichbraunen Körper, bei dem der Thorax seitlich hellbraun ist. Die Flügel sind zu kurzen Stummeln reduziert, so dass die Tiere (fast) flugunfähig geworden sind. Die Deckflügel und die Beine sind hell gelbbraun gefärbt. Die Hinterflügel werden von den kurzen Deckflügeln nicht ganz bedeckt und stehen etwas hinaus, der Großteil des Abdomens ist unverdeckt. Ihre Fühler sind 15-gliedrig. Am Hinterleibsende tragen sie ein Paar Zangen, die an der Basis heller und Richtung Spitze dunkelbraun gefärbt sind. Diese Cerci verwenden sie zur Verteidigung, um Beute zu ergreifen und als Hilfe beim Entfalten ihrer Flügel. Die Männchen benutzen sie auch bei der Paarung. Die Männchen haben an der Basis breite und flache Cerci, die etwas gekrümmt sind. Am Ende des flachen Teils sind ein oder zwei kleine Zähne an der Innenseite zu erkennen. Die Weibchen haben kurze, feinere und gerade Cerci.

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Kleiner Schmalbock (Stenurella melanura)

Der Kleine Schmalbock ist ein zwischen sechs und neun Millimeter langer Käfer mit einer schwarzen Grundfärbung. Die Deckflügel der Weibchen sind außen rot und besitzen eine breite schwarze Flügeldeckennaht sowie eine schwarze Spitze. Die Flügeldecken der schlankeren Männchen sind braun und haben eine dunklere Spitze mit einer etwas weniger ausgeprägten schwarzen Zeichnung.

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Siebenpunkt-Marienkäfer oder Siebenpunkt (Coccinella septempunctata)

Die Käfer werden 5,2 bis 8 Millimeter lang und haben einen leicht gestreckten, stark gewölbten und runden Körper. Die Deckflügel sind rot gefärbt und haben jeweils drei schwarze Punkte. Ein siebter schwarzer Punkt, nach vorne von zwei weißen, dreieckigen Flecken flankiert, findet sich auf dem Schildchen (Scutellum, auf dem oberen Bild mittig geteilt). Der Halsschild ist bis auf die weißen vorderen Ecken schwarz gefärbt. Diese erstrecken sich als schmaler Saum auch auf die Unterseite des Halsschildes. Auf dem schwarzen Kopf befinden sich an der Innenseite der schwarzen Facettenaugen zwei weiße Punkte.

Die Männchen unterscheiden sich äußerlich kaum von den Weibchen. Mit Hilfe eines Mikroskops sind die Männchen an einem Haarbüschel auf dem vorletzten Sternit zu erkennen.

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C-Falter (Polygonia c-album)

Der C-Falter erreicht eine Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimetern. Die Flügel sind sehr variabel gefärbt. C-Falter haben orange gefärbte Oberseiten, die mit einem schwarzen, braunen und gelben Fleckmuster gezeichnet sind. Die Flügelunterseiten sind dunkelbraun, hellbraun, grau oder gelblich gefärbt. Auffällig ist hier die weiße, C-ähnliche Zeichnung, die dem Falter seinen Namen gab. Die Falter der ersten Generation haben meist helle Flügelunterseiten, die der späten ersten und der zweiten sind eher dunkler gefärbt und haben zusätzlich eine leicht dunkelgrüne Marmorierung. Im westlichen Verbreitungsgebiet wird die helle Form als hutchinsoni Robson, 1881, und im östlichen als lunigera (Butler, 1881) bezeichnet. Sowohl die helle als auch die dunkle Form kann den ganzen Sommer über vorkommen, aber nur von der dunklen ist bekannt, dass sie überwintert. Die beschriebenen Unterarten unterscheiden sich nicht wesentlich von der Nominatform.[1]

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Kohlwanze (Eurydema oleraceum )

Wie andere Wanzen der Gattung Eurydema kommt auch die Kohlwanze in ganz unterschiedlichen Färbungen vor.[3] Sie ist beige-schwarz, gelb- bis orange-schwarz oder rot-schwarz gezeichnet und sonst metallisch blau oder grün gefärbt.[2] Die Unterseite des Insekts ist anfangs weiß bis hellgelblich und nach dem Winter schwarz gefärbt. Die Kohlwanze erreicht Körperlängen zwischen (6 bis) 7 und 9 mm.[4] Südlich der Alpen ist die erste Generation mit 6 bis 7 mm kleiner als im Norden. In Italien kommen immer zwei Generationen vo

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Kleiner Fuchs (Aglais urticae)

Der Kleine Fuchs (Aglais urticaeSyn.Nymphalis urticae) ist ein Schmetterling (Tagfalter) der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Der Name Aglais urticae leitet sich ab von lat. Aglaie, oder gr. Aglaia bzw. Ἀγλαΐα („Glanz“, „Pracht“), der jüngsten der drei Grazien und lat. urticadie Nessel und beschreibt die grazile Gestalt sowie die Brennnessel als Futterpflanze. Daher wird er auch häufig „Nesselfalter“ genannt.

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Schachbrett oder auch Damenbrett (Melanargia galathea)

Das Schachbrett oder auch Damenbrett (Melanargia galathea) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Unterfamilie der Augenfalter innerhalb der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Das Artepitheton leitet sich von Galatea, einer Nymphe aus der griechischen Mythologie ab.[1] Das Schachbrett ist eine sehr weit verbreitete und variable Art und bildete eine Anzahl örtlicher Formen aus. Der Falter ist Schmetterling des Jahres 2019.[2]

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Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus)

Die Fliegen haben eine Körperlänge von 7 bis 12 Millimeter und haben einen etwas langgestreckten und schlanken Körperbau. Das Gesicht ist gelb, die Stirn ist grau, über den braunen Fühlern dunkler grau bestäubt. Das dunkel grünlich schimmernde Mesonotum trägt drei hellgraue Längslinien. Am Hinterleib befinden sich am zweiten Segment zwei gelbe Flecken, am dritten und vierten Segment breite, schwarze Hinterrandsäume und mittig schmale, mittig eingekerbte schwarze Linien. Durch diese „schnurrbartähnliche“ Hinterleibszeichnung ist die Art gut von anderen Schwebfliegenarten zu unterscheiden. Die Seitenränder des Hinterleibs sind seitlich nach unten geschlagen und von oben gesehen nicht sichtbar. Die Facettenaugen der Weibchen sind schmal getrennt.

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Grünes Heupferd (Tettigonia viridissima)

Die adulten Tiere haben eine Körperlänge von 28 bis 36 Millimetern (Männchen) bzw. 32 bis 42 Millimetern (Weibchen) und sind damit deutlich größer als die nah verwandte und zum Teil im gleichen Verbreitungsgebiet vorkommende Zwitscherschrecke (Tettigonia cantans). Die Legeröhre (Ovipositor) der Weibchen erreicht eine Länge von weiteren 23 bis 32 Millimetern. Die Imagines sind ebenso wie die Larven der sieben Stadien des Grünen Heupferde zumeist einfarbig grün, abgesehen von einer feinen braunen Längslinie auf dem Rücken; selten treten Tiere mit gelblicher Färbung von Beinen oder Körper auf. Der Ovipositor ist ab dem fünften Larvenstadium zu erkennen, die Flügel sind bei beiden Geschlechtern erst ab dem sechsten Stadium als zunächst kleine Ausstülpungen ausgebildet. Voll entwickelt sind sie sehr lang und reichen beim Weibchen bis über die Spitze des Ovipositors. In Ruhe verdecken die Vorderflügel die Hinterflügel vollständig. Das Grüne Heupferd ist im Vergleich zu anderen Laubheuschrecken ein guter Flieger.

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Silbereulchen (Deltote bankiana)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 24 bis 28 Millimetern. Ihre Vorderflügel sind in der Grundfarbe hellbraun mit zwei parallelen, schräg nach hinten verlaufenden weißen Streifen. Die Nierenmakel ist als ein von der inneren Linie ausgehender, nach außen zugespitzter Fleck angedeutet. Die Ringmakel ist ein von der äußeren Linie ausgehender nach vorne zeigender, gerundeter Fleck. Häufig sind noch ein oder zwei schmale, annähernd parallel dem Außenrand verlaufende weiße Streifen. Die Fransen sind weiß, häufig ist auch der Ansatz der Vorderflügel weiß gefärbt. Die Hinterflügel sind weiß mit einem braunen Anflug am Flügelaußenrand.

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Ackerwinden-Trauereule, oder Feldflur-Windeneule (Tyta luctuosa)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 22 bis 26 Millimetern. Die Vorderflügel sind schwarzbraun bis schwarz. An ihrem Vorderrand befindet sich vor der Flügelspitze ein weißer, gelblichweißer bis leicht rosa gefärbter, abgerundeter, viereckiger Fleck. Die Hinterflügel sind ebenfalls schwarzbraun bis schwärzlich mit einer breiten, gewellten, weißen Mittelbinde. Am Flügelrand findet sich noch ein kleiner weißer Fleck. Die Fransen von Vorder- und Hinterflügeln sind meist weiß. Die Zeichnung und Färbung kann etwas variieren: Exemplare mit schmaler weißer Mittelbinde auf dem Hinterflügel wurden früher auch als forma angustifascia, Exemplare mit rötlichem Fleck auf dem Vorderflügel als forma ochracea bezeichnet. Heute werden diese „formae“ meist nicht mehr oder lediglich informell benutzt.

Die Raupen sind verhältnismäßig kräftig und nach vorne dünner werdend. Sie sind oben gelbgrau bis braun, unten heller werdend gefärbt. Rückenlinie und Nebenrückenlinie sind etwas dunkler als die Grundfarbe. Der Kopf ist relativ klein, hellgrau und mit dunkleren Punkten gesprenkelt. Ausgewachsene Raupen werden 28 bis 33 mm lang. Die Rückenlinie ist schwach ausgebildet, die Nebenrückenlinie etwas deutlicher und gelblich. Die Puppe ist rotbraun.

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Ockergelbe Blattspanner (Camptogramma bilineata)

Die Flügelspannweite beträgt etwa 20 bis 30 Millimeter. Die Grundfarbe der Vorder- und Hinterflügel ist gelb bis ockerbraun. Auch graubraun aufgehellte Tiere werden gelegentlich beobachtet. Vorder- und Hinterflügel sind von braunen oder weißen gezackten Querlinien bedeckt. Meist sind es drei oder vier deutliche weiße Querlinien, die von einer schwarzen Linie gesäumt sein können. Die durchgehende Saumlinie ist schwarz und gewellt. Durch die weißen und dunklen Querlinien kann er mit keiner anderen Art verwechselt werden.

Die gelblichen Eier sind rund, lediglich am Pol etwas abgeflacht. Die Oberfläche zeigt ein großflächiges Maschenwerk. Auf den Kreuzungspunkten sitzen Warzen.

Die Raupen sind grünlich bis leicht bräunlich mit deutlichen Segmenteinschnitten. Die Rückenlinie ist dunkler als die Körperfarbe. Die Seitenlinie ist dagegen oft heller. Der Kopf ist meist hellbraun und verhältnismäßig klein.

Die Puppe ist rotbraun mit einem kurzen Kremaster, bestehend aus zwei kleinen Borsten. Der Thoraxbereich und die Flügel haben einen bräunlich-grünlichen Farbton.

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Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus)

Die Falter des Rotklee-Bläulings sind noch relativ häufig zu beobachten und zeichnen sich durch einen ausgeprägten Sexualdimorphismus aus. Die Flügeloberseiten der Männchen sind dunkelblau, die Adern sind deutlich schwarz gefärbt. Die Weibchen des Rotklee-Bläulings besitzen weiß gesäumte einfarbig braun gefärbte Flügeloberseiten und ähneln damit dem Storchschnabel-Bläuling (Plebejus eumedon). Die Flügelunterseiten sind zeichnungsarm, hellbraun gefärbt und mit kleinen schwarzen, weiß umrandeten Punkten versehen.

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Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)

Der Braune Waldvogel ist ein häufiger, mittelgroßer Falter mit einer Flügelspannweite von 35 bis 42 Millimetern. Die Flügelober- und unterseiten sind einfarbig braun mit kleinen, gelblich umrandeten Augenflecken. Die Anzahl und Größe der Augenflecke ist variabel, sie können auf der Flügeloberseite fehlen, während auf der Unterseite nur noch die weißen Kerne sichtbar sind. Es handelt sich dann um die in Mitteleuropa und Südengland vorkommende seltene Form arete. In der Regel sind die Augenflecken aber auf der Unterseite der Flügel, besonders an den Hinterflügeln gut sichtbar. Aphantopus hyperantus fliegt zusammen mit dem Großen Ochsenauge (Maniola jurtina).[2]

Die Raupen werden ca. 25 Millimeter lang. Sie sind graubraun oder hellrötlich gefärbt und haben eine dunkle, gleichfarbige und sehr feine Punktierung. Am Rücken verläuft eine dunkle Längslinie, die an den Segmentgrenzen kräftiger, punktförmig verbreitert ist. Nach hinten hin ist diese Linie intensiver gefärbt. Der Kopf ist dunkler gefärbt und hat mehrere schwach sichtbare Längsstreifen.

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Streifenwanze (Graphosoma italicum)

Die Tiere erreichen eine Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern. Sie sind durch ihr auffälliges, namensgebendes Streifenmuster in Mitteleuropa unverwechselbar. Sie tragen auf der Oberseite sechs schwarze Längsstreifen auf rotem oder gelbrotem Grund. Die Unterseite ist rot und trägt schwarze Punkte. Untypisch für Baumwanzen insgesamt, aber charakteristisch für die Unterfamilie Podopinae ist das sehr große Schildchen (Scutellum), das die gesamten Vorderflügel (Hemielytren) überdeckt. Die Fühler und Beine sind schwarz.[2] Von Graphosoma lineatum im engeren Sinne unterscheidet vor allem die Farbe der Beine. Diese sind bei Graphosoma italicum ganz oder großteils schwarz, bei Graphosoma lineatum rot. Unterschiede in den Genitalmerkmalen existieren weder bei Männchen noch bei Weibchen.[1] In Südeuropa kommen weitere, ähnliche Arten der Gattung wie etwa die Fleckige Streifenwanze (Graphosoma semipunctatum, früher auch im südlichen Mitteleuropa) vor.

Im Gegensatz zu den Imagines mit auffallender Warnfärbung sind die Larven der Art unauffällig bräunlich gefärbt.

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Tagpfauenauge (Aglais io, Syn.: Inachis io, Nymphalis io)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Die der Vorderflügel sind innen deutlicher mit einem dunklen Fleck gefärbt. Daneben finden sich am oberen Flügelrand größere schwarze und weiße Flecken, die vom Flügelansatz bis etwa zur Mitte am Rand eng weiß und schwarz gemustert sind. Der Flügelaußenrand beider Flügelpaare ist breit graubraun, genauso wie der Körper und die Flügel um den Ansatz. Die Flügelunterseiten sind fein dunkelgrau und schwarz marmoriert

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Gefleckter Schmalbock (Rutpela maculata)

Gefleckte Schmalböcke werden 14 bis 20 Millimeter lang. Die Grundfärbung des Körpers ist schwarz, nur die Deckflügel sind gelb und haben vorne getrennte schwarze Flecken und dahinter mehr oder weniger zusammenhängende schwarze Querbinden. Diese Zeichnung variiert von Tier zu Tier und bewirkt, dass andere Tiere den Käfer für eine Wespe halten – es handelt sich also um Mimikry. Der Körper ist in die Länge gestreckt und recht schlank gebaut; die Fühler sind lang und schmal. Der Gefleckte Schmalbock ist der einzige Vertreter der Bockkäfer, bei dem Fühler und Beine abwechselnd gelb und schwarz gefärbt sind.

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Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)

Die Tiere haben eine Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimeter; die Oberseite der Flügel ist weiß mit dunkelgrauen Rändern. Auf dem Vorderflügel der Männchen befindet sich ein grauer Fleck, beim Weibchen sind es zwei. Die Oberseiten der Hinterflügel sind cremig weiß und besitzen einen ebensolchen grauen Fleck, welcher beim Männchen weit weniger ausgeprägt ist als beim Weibchen. Die Unterseiten der Flügel sind gräulich gelb gefärbt, wobei die Vorderflügel eher zum Weiß tendieren.[2]

Die Raupen erreichen eine Länge von 25 Millimeter, sind hell- bis mattgrün gefärbt und zeigen gelbliche Seiten- und Rückenstreifen sowie weiße Farbpigmente. Sie sind dicht und kurz behaart.

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Steinhummel (Bombus lapidarius)

Steinhummeln erreichen eine Körperlänge von 12 bis 16 Millimetern (Arbeiterin), 14 bis 16 Millimetern (Drohne) bzw. 20 bis 22 Millimetern (Königin). Sie sind größtenteils schwarz, das Ende des Hinterleibs ist braunrot. Männliche Steinhummeln haben eine gelbe Binde auf der Brust. Ihre Nester legen sie unter Steinhaufen oder Mauern an, worauf sich der Name bezieht. Sie können sich jedoch auch im Stroh von Ställen oder in verlassenen Vogelnestern befinden. Ein durchschnittlicher Staat besteht aus etwa 100 bis 200 Arbeiterinnen. Steinhummeln bevorzugen den Nektar von verschiedenen Kleearten und Taubnesseln.

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unbekannter Langfühler

noch nicht bestimmt, kennt jemand dieses Geschöpf ?

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Igelfliege (Tachina fera)

Die Fliege ähnelt wie die meisten Raupenfliegen in der Körpergestalt und den Proportionen einer Stubenfliege. Ihre Körperlänge ist etwa 9 bis 14 Millimeter und damit für eine Raupenfliege groß, wie typisch für Parasitoide ist sie aber sehr variabel, es kommen erheblich kleinere Tiere vor. Der Körper ist überwiegend gelb gefärbt, er trägt lange dornförmige, abstehende Borsten von schwarzer Farbe und zusätzlich kurze schwarze, fast anliegende Behaarung. Der Kopf ist gelblich gefärbt, er trägt lange Fühler, deren stark verlängertes zweites Glied gelb gefärbt ist, das dritte, deutlich kürzere, ist schwarz. Die Fühlerborste (Arista) ist sehr fein behaart. Die großen, rot gefärbten Komplexaugen sind nur sehr fein behaart. Die Größe der Augen im Verhältnis zum Kopf ist geschlechtsabhängig, die Frons zwischen den Augen erreicht bei den Weibchen etwa ein Drittel der Kopfbreite, bei den Männchen ein Viertel. Die Taster (Palpen) der Mundwerkzeuge sind lang, dünn und fadenförmig. Der Hinterkopf ist grau bestäubt und immer deutlich gelblich kurz behaart.

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Roesels Beißschrecke (Roeseliana roeselii)

Die Tiere erreichen eine Körperlänge von 14 bis 19 Millimetern. Die Männchen sind kleiner als die Weibchen, dagegen sind bei den Männchen die Vorderflügel länger (Mittelwert: 8,35 Millimeter; Extremwerte: 7,2–10,0; 40 Männchen) als bei den Weibchen (Mittelwert: 6,09 Millimeter; Extremwerte: 4,5–8,2; 10 Weibchen). Die Vorderflügel sind in ihrer ganzen Länge breit. Die Hinterflügel sind bei beiden Geschlechtern sehr kurz. Die Mittelwerte betragen 2,87 Millimeter bei den Männchen und 3,02 Millimeter bei den Weibchen. Der Unterschied liegt im Zufallsbereich.[1] Der Körper hat eine grünolive, braune, rotbraune oder hellbraune Grundfarbe. Die Seitenlappen des Pronotums sind breit gelblichweiß bis hellgrün gerandet. Die Schenkel (Femora) der Hinterbeine tragen auf der Außenseite einen schwarzen Querstrich, oberhalb davon sind die Schenkel grünlich bis gelblich gefärbt. Die Cerci der Männchen haben am Beginn des apikalen Drittels einen langen, nach innen stehenden Dorn. Die Subgenitalplatte der Weibchen ist tief eingeschnitten; ihre Legeröhre (Ovipositor) ist 7 bis 8 Millimeter lang. Die Flügel sind bräunlich gefärbt und erreichen meistens nur etwa die halbe Länge des Hinterleibs. Bei manchen Individuen reichen sie jedoch bis an das Hinterleibsende oder überragen dieses sogar.

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Deutsche Wespe (Vespula germanica)

Die Königin ist bis zu 20 Millimeter groß, Arbeiterinnen bleiben mit zwölf bis sechzehn Millimetern und Drohnen mit dreizehn bis siebzehn Millimetern deutlich kleiner. Sie haben die für Wespen typische schwarz-gelbe Warnfärbung.

Als Unterscheidungsmerkmal zu anderen sozialen Faltenwespen trägt die Deutsche Wespe auf dem Kopfschild, auch Stirnplatte oder Clypeus genannt, eine Zeichnung mit ein bis drei schwarzen Punkten oder einen kleinen geraden, oft etwas unterbrochenen schwarzen Strich.

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Gemeine Wespe (Vespula vulgaris)

Die Königinnen der Gemeinen Wespe werden bis zu 20 Millimeter lang. Die Arbeiterinnen sind mit elf bis vierzehn Millimetern deutlich kleiner. Die Drohnen erreichen Körperlängen von dreizehn bis siebzehn Millimetern.

Von der sehr ähnlichen Deutschen Wespe kann die Gemeine Wespe anhand der Zeichnung auf der Stirnplatte (Clypeus) unterschieden werden. Während die Deutsche Wespe dort ein bis drei linienförmig angeordnete, schwarze Punkte oder einen kleinen geraden, oft etwas unterbrochenen schwarzen Strich aufweist, befindet sich auf der Stirnplatte der Gemeinen Wespe ein breiter schwarzer Strich, der sich nach unten hin verdickt. Die gelb-schwarze Hinterleibszeichnung ist sehr variabel und lässt daher keine sichere Artbestimmung zu.

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Gemeine Wiesenwanze (Lygus pratensis)

Die Wanzen werden zwischen 5,8 und 7,3 Millimeter lang und haben einen ovalen Körper, der leicht abgeflacht ist. Die Männchen sind hell rotbraun bis dunkelrot, die Weibchen sind dagegen grün und bräunlich gefärbt. Das Weibchen hat ein hellgrünes Halsschild auf dem an den Seiten je ein dunkler Fleck sitzt. Das Halsschild des Männchens ist zwar auch in der Grundfärbung grün, es überwiegt aber ein bräunliches Fleckmuster, das mit dem Grün teilweise verläuft. Das Schildchen Scutellum ist bei beiden Geschlechtern herzförmig und sticht mit einem sehr hellen grün deutlich hervor. Der vordere Teil des Schildchens, der die dreieckige Form ergänzt ist dunkelbraun. Die zusammengefalteten Flügel sind am hinteren Teil des Hinterleibs deutlich erkennbar, da sie nicht von den Hemielytren abgedeckt werden.

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Weiße Winden-Federmotte (Pterophorus pentadactyla)

Pterophorus pentadactyla besitzt eine weiße Grundfärbung und erreicht eine Flügelspannweite von 24 bis 35 Millimeter. Der Falter zählt damit zu den größten Vertreten innerhalb der Gattung Pterophorus. Die Flügel sind spärlich mit einigen dunklen Schuppen gesprenkelt. Auffällig sind die tief und fingerförmig gespaltenen Flügel, die zudem federartig-fransig erscheinen. Die Vorderflügel sind zwei-, die Hinterflügel dreifach gespalten. An den Beinen trägt die Art außerdem „Sporne“; die Hinterbeine sind sehr lang.

 

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Grünblauer Fallkäfer (Cryptocephalus sericeus)

Die Käfer werden sechs bis acht Millimeter lang und haben einen zylindrischen und gedrungenen Körper. Der Chitin-Panzer glänzt metallisch, wobei die Farbe zwischen grün, gold und goldgrün, seltener blau oder violett variiert. Das Halsschild und die Deckflügel sind fein granuliert, wobei das an der Seite S-förmig geschwungene Halsschild feinere Punkte besitzt. Die Deckflügel bedecken am Hinterende das Abdomen nicht vollständig. Vor dem Schildchen (Scutellum) befinden sich zwei schräge Eindrücke. Der Kopf, die Beine sowie die recht langen, fadenförmigen Fühler sind dunkel gefärbt. Das erste bis fünfte Fühlerglied glänzt metallisch. Der nach unten gebogene Kopf und das Hinterleibsende sind gestaucht. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal sind die zwei auffallend glänzenden Höcker am Ende des leicht gehöhlten Prothorax.

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Gebänderter Fallkäfer (Cryptocephalus vittatus)

Die Käfer werden 3 bis 4,5 Millimeter lang. Sie haben glänzend gelb gefärbte Deckflügel, auf denen längs zwei breite, schwarze Bänder verlaufen. Diese beginnen am nahezu glatten Halsschild, enden aber vor den Deckflügelspitzen. Durch die ebenfalls schwarz gefärbte Flügeldeckennaht bilden sich je ein langgestrecktes gelbes „U“ auf den Deckflügeln. Die schwarzen Bänder können gelb quergeteilt sein oder am Ende der Deckflügel zusammenlaufen. Die Deckflügel weisen Längsreihen feiner Punkte auf. Der Hinterleib und auch die Unterseite des Körpers ist schwarz; Kopf und Halsschild sind ebenso schwarz gefärbt, die Epipleuren an den Seiten der Deckflügel sind gelb.

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Gewöhnliche Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta)

Die Fliegen erreichen eine Körperlänge von 9 bis 12 Millimetern und haben einen langgestreckten, sehr schlanken Körperbau. Das Gesicht ist glänzend gelb gefärbt und besitzt mittig einen dunklen Höcker. Das Mesonotum ist schwarz und trägt seitlich gelbe Streifen, die bis zum Schildchen reichen. Dieses ist mattgelb gefärbt und gelb behaart, die Beine sind gelb. Die Flügel sind durchsichtig, das Flügelmal (Pterostigma) ist ebenso wie die Halteren und die Flügelschüppchen gelb. Der dunkle Hinterleib trägt breite gelbe Binden auf dem dritten bis vierten Segment, wobei diese schwarzgelbe Zeichnung variabel ist. Am vierten Tergit der Männchen befindet sich vorne ein gelbes Fleckenpaar. Das fünfte Tergit besitzt mittig eine schwarze Längslinie und seitlich sowohl an der Basis, als auch hinten jeweils ein Paar schwarzer Flecken. Das Weibchen hat dagegen an der Basis des sechsten Tergits einen braunschwarzen Mittelfleck und zwei Flecken am Hinterrand. Das siebte Tergit ist bei ihm rotbraun gefärbt und seitlich gelb. Die Weibchen kann man von anderen Arten der Gattung Sphaerophoria sicher aber nur mittels der Vergrößerung einer Lupe unterscheiden.

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Sechsfleck-Widderchen (Zygaena filipendulae)

Das Sechsfleck-Widderchen zeichnet sich durch sechs rote Flecken auf den Vorderflügeln aus, wobei die beiden vorderen Flecken ineinander übergehen können. Die Hinterflügel sind intensiv rot gefärbt. Diese auffällige Färbung mit den schwarz-rot gefärbten Flügeln signalisiert Fressfeinden, dass die Art giftig ist (Warnfarbe). Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 38 Millimetern. Die Raupen sind etwa 22 Millimeter lang und zeichnen sich durch eine schwarze Kopfkapsel aus. Sie sind gedrungen gebaut und verjüngen sich an beiden Enden abrupt. Der grüngelbliche Raupenkörper besitzt dorsal eine Doppelreihe schwarzer Flecke, die beidseits von gelben Zeichnungen begleitet wird. Gelegentlich ist die schwarze Zeichnung so stark ausgeprägt, dass der ganze Körper schwarz erscheint.

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Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 22 bis 27 Millimetern. Sie haben dunkelbraune Flügeloberseiten, wobei sowohl auf den Vorder- als auch auf den Hinterflügeln deutlich orangefarbene Randflecken sichtbar sind. Die Flügelunterseiten beider Flügelpaare sind hell graubraun. Auf ihnen sind schwarze, hell umrandete Punkte und breite, orange gefärbte Flecken, die in einer Binde angeordnet sind, zu erkennen.[1] Eine sichere Abgrenzung zur Zwillingsart Aricia artaxerxes ist aufgrund der Flügelmusterung kaum möglich, da es fließende Übergänge gibt. Auch eine Genitaluntersuchung bringt keine Sicherheit, da sich die beiden Arten kaum unterscheiden. Ökologische Kriterien sind für die Artbestimmung viel sicherer. So schließen sich zum Beispiel in der Schweiz die beiden Verbreitungsareale fast vollständig aus.

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Graue Fleischfliege (Sarcophaga carnaria)

Die Tiere haben eine Körperlänge von 8 bis 19 Millimetern. Sie sind hellgrau gefärbt, haben am Thorax dunkelgraue Längsstreifen und am Hinterleib ein schachbrettähnliches Muster aus hell- und dunkelgrauen Quadraten. Von der Seite gesehen ist der Kopf viereckig geformt, die Stirn steht nach vorne. Die der Männchen ist schmal, die der Weibchen ist breit und besitzt zwei Paar kräftige Orbitalborsten. Die roten Facettenaugen sind unbehaart. Die Wangen und der Hinterkopf sind unterseits lang weiß, oberseits schwarz behaart. An den Fühlern ist die dritte Borste länger als die zweite. Die Flügelborste ist lang behaart. Die Sternite des dritten und vierten Segments werden von den Tergiten fast komplett überdeckt.

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Große Ochsenauge (Maniola jurtina)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 40 bis 48 Millimetern. Männliche und weibliche Falter unterscheiden sich in ihrer Färbung (Sexualdichroismus). Die Männchen haben fast einfarbig dunkelbraun gefärbte Flügeloberseiten. Auf den Vorderflügeln kann man nahe am Ansatz einen etwas dunkleren Duftschuppenfleck erkennen, nahe der Flügelspitze sitzt ein eng orange umrandeter, weiß gekernter, schwarzer Augenfleck. Die Weibchen haben ebenfalls dunkelbraune Flügeloberseiten, auf den Vorderflügeln haben sie aber einen ausgedehnten, mehr oder weniger stark deckenden orangen Fleck, der die gesamte Flügelmitte bedeckt. Sie haben auch nahe der Flügelspitze einen Augenfleck, dieser ist aber deutlich größer, als bei den Männchen. Die Unterseiten sind bei beiden Geschlechtern etwa gleich gefärbt. Die Unterseite der Vorderflügel ist ausgedehnt orange gefärbt, nur der Rand ist graubraun. Der Augenfleck der Vorderseite ist ebenfalls an der gleichen Stelle zu finden, manchmal ist er auch doppelt weiß gekernt. Die Unterseite der Hinterflügel ist überwiegend graubraun gefärbt und trägt feine, schwarze Sprenkel. Im hinteren Flügelteil (Postdiskalregion) ist eine vor allem nach hinten unscharf abgegrenzte, breite, hell gefärbte Binde zu erkennen.

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